Angekommen

Unser Weg von Kiel nach Fehmarn wurde zunächst etwas länger als ursprünglich geplant. Denn das Schießgebiet Todendorf ist aktiv und auch der Kiel-Fehmarn-Weg ist komplett gesperrt. Wir sind schon einen ziemlichen Umweg gefahren, als die Sperrung teilweise wieder aufgehoben wird und wir dann doch den direkten Weg gen Fehmarn weiterfahren können. Immer wieder lustig mit anzuhören ist der Funkverkehr zwischen den Sicherungsbooten und den Seglern. Da gibt es plötzlich Verständigungsschwierigkeiten und Empfangsprobleme… :-). Die Sonne scheint, der Gennaker flutscht aus seinem Sack und wir genießen die letzten Meilen und hängen unseren Gedanken nach. Weiterlesen

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Dänische Inselwelt

Als wir Kopenhagen verlassen, machen wir ungeplanterweise einen kleinen Umweg an den Windkraftanlagen vorbei. Denn im Hafen von Kopenhagen brennt es und eine riesige Rauchsäule erstreckt sich direkt über unseren geplanten Kurs. Wir wollen nicht durch die möglicherweise giftigen Dämpfe fahren und fahren mit einem größeren Abstand unter der Rauchwolke hindurch. Später erfahren wir, dass ein Schrottplatz gebrannt hat. Aber „glücklicherweise“ steht der Wind so, dass der Rauch nicht in die Stadt sondern über den Sund in Richtung Schweden weht. Arme Schweden! Weiterlesen

Homeward bound

So langsam neigt sich unsere Auszeit dem Ende zu. Noch immer haben wir so viel Zeit, wie in einem normalen Sommerurlaub. Wir verfallen also nicht in Stress. Aber ein komisches Gefühl ist es doch. Die Nachfragen, wann wir denn gedenken, in den Heimathafen einzulaufen, mehren sich. Zwischendurch  hatten wir immer das Gefühl des endlosen Sommers, der niemals aufhört. So viele Highlights warteten immer noch auf uns. Jetzt sind es nur noch wenige Etappen bis nach Hause. Aber ein paar Highlights, auf die wir uns freuen, sind noch dabei. Weiterlesen

Urlaub auf Anholt

Auf Anholt waren wir schon einige Male. In der Saison ist der Hafen proppevoll. Unvergessen, als wir spät abends ankamen und nur noch in einem 15er (!) Päckchen Platz fanden, das auch noch auf dem Liegeplatz eines Fischers lag. Am nächsten Morgen um 6.00 sollte der Fischer zurückkehren. Das An-Land-Kommen war eine Herausforderung (über 15 Schiffe klettern) und um 5.30 am nächsten Morgen löste sich das Päckchen auf und alle fuhren los. Diesmal war der Hafen dagegen ziemlich leer. Auch auf Anholt ist die Längsseits-Saison eingeläutet. Weiterlesen

Unter Gennaker in den Sternenhimmel: Segeln in dänischen Gewässern

Inzwischen hat wieder fast überall die „Längsseits“-Saison begonnen. Das bedeutet, dass alle die Heckbojen oder Mooringleinen ignorieren und sich direkt an die Pier legen. Platz ist nun genug. Wir jedoch sind brave Segler und nutzen auf Læsœ die Mooringleine. Und erwischen die ekligste Mooringleine ever an der eine Menge Hafenmüll und fieser Gestank hängt. Ich glaube, wir beide haben fast damit gerechnet, noch eine Leiche mit hoch zu ziehen. Aber da haben wir wohl in der letzten Zeit zu viele Küstenkrimis gelesen :-)… Weiterlesen

Klare Sicht und klare Luft: Segeln im schwedischen Spätsommer

Wir verließen Skjaerhalden für unsere Verhältnisse (inzwischen!) recht früh, um das morgendliche Windfenster zum Segeln zu nutzen. Denn ab dem Mittag sollte es wieder ordentlich wehen, und das tat es auch! Unser eigentliches Ziel, Kyrkesund auf Sydkoster, haben wir daher gestrichen um nicht bei zu viel Wind um unbezeichnete Flachs herum zu segeln. Also machten wir erneut auf Nordkoster fest. Diesmal jedoch in dem anderen Hafen (in dem die Toiletten mit einer richtigen Spülung ausgestattet sind und es sogar Duschen gibt!). Weiterlesen